Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Landesvereinigung NRW

 
 

Termine

 

 

  

Historische Termine und Termine der VVN-BdA NRW ab Januar 2018 siehe hier.

  

22. Februar 2018, 19.00 Uhr, Literaturhaus Wuppertal – Haspelhaus, Friedrich-Engels-Allee 83, 42285 Wuppertal

Szenische Lesung des Ensemble “Projektgruppe Ernst Toller”: Szenen aus Bertolt Brechts “Furcht und Elend des Dritten Reiches”

Am 22. Februar 1943 verkündete nach einer knapp dreistündigen Verhandlung, um 12.45 Uhr, der Präsident des “Volksgerichtshofes”, Roland Freisler, die Todesurteile gegen die jugendlichen Widerstandskämpfer der “Weißen Rose” Sophie Scholl, Hans Scholl und Christoph Probst.

Die Urteile wurden nur vier Stunden später vollstreckt.

Das Ensemble “Projektgruppe Ernst Toller” erinnert genau fünfundsiebzig Jahre danach, am 22. Februar 2018, mit Szenen aus Bertolt Brechts “Furcht und Elend des Dritten Reiches” an dieses von den Nazi-Barbaren verschuldete grausame Verbrechen. Das Ensemble würdigt und erinnert an den mutigen Kampf der “Weißen Rose”, die ihr Leben gaben für den Widerstand gegen die Nazi-Diktatur, für ein friedliches demokratisches Deutschland.

Angeklagt in diesem politischen Schauprozess waren die Studierenden wegen “landesverräterischer Feindbegünstigung, Vorbereitung zum Hochverrat und Wehrkraftzersetzung”. Roland Freisler versuchte im Verlauf der Verhandlung die Angeklagten immer wieder als eine Mischung von Dümmlingen und Kriminellen hinzustellen. Die geladenen Zeugen wurden nicht gehört. Die Pflichtverteidiger setzten sich nicht für ihre Mandanten ein. Gnadengesuche wurden abgelehnt. Der “Volksgerichtshof” urteilte in erster und letzter Instanz. Ein von ihm gefälltes Urteil konnte nicht mehr angefochten werden. Die Angeklagten hatten faktisch keine Rechte. Der Schauprozess fand vor einem ausgesuchten und linientreuen Publikum statt.

Am 19. April 1943 fand, ebenfalls in München, der zweite “Weiße-Rose”-Prozess vor dem “Volksgerichtshof” statt. Wiederum unter dem Vorsitz von Roland Freisler. Diesmal standen vierzehn Widerstandskämpfer der “Weißen Rose” vor dem Blutrichter Freisler, unter ihnen Alexander Schmorell, Willi Graf und Prof. Kurt Huber. Nach einem 14-stündigen Prozess wurden Schmorell, Graf und Huber zum Tode verurteilt. Die anderen Angeklagten erhielten zum Teil mehrjährige Haft- und Zuchthausstrafen. Ein an Adolf Hitler gerichtetes Gnadengesuch für die zum Tode Verurteilten lehnte dieser sofort ab. Auch diese Urteile wurden sofort vollstreckt. 

 26.05.2018, 19:00 – Cobra, Merscheider Staße 77 - 79, 42699 Solingen

Gedenkkonzert zum 25. Jahrestag des Brandanschlages von Solingen

Flyer GedenkkonzertFlyer GedenkkonzertAm frühen Morgen des Pfingstsamstag, dem 29. Mai 1993, starben fünf Mitglieder Familie Genç in den Flammen ihres Hauses in der Unteren Wernerstraße 81 in Solingen.

Der mörderische Brandanschlag war die Tat von vier jungen Männern bzw. Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 23 Jahren aus der Solinger Neonazi-Szene.

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN BdA) Kreisverband Solingen veranstaltet aus diesem Anlass ein Gedenkkonzert:

Rassismus Bekämpfen – Das Leben feiern

Ein politisches Konzert, weil Musik und Kultur eine starke Ausdruckskraft für Toleranz und Menschenwürde sind.

Mit

Pippo Polina und seine Musik.

Der Kabarettist Wilfried Schmickler wird die Veranstaltung mit einem Beitrag eröffnen.

Tim Kurzbach, Oberbürgermeister der Stadt Solingen, hat ein Grußwort zugesagt.

Das Gedenkkonzert findet statt:

Am Samstag, 26. Mai 2018
Beginn: 19:00 Uhr
Einlass: 18:00 Uhr

Im Soziokuturellen Zentrum COBRA
Merscheider Straße 77-79
42699 Solingen

Eintritt: 25€
Ermäßigt: 15€

Karten gibt es hier: COBRA: 0212 / 33 12 22 oder bei allen VVK-Stellen: http://www.cobra-solingen.de/Servicebereich/VVK-Stellen

http://www.solingen.vvn-bda.de

 

Weiter Termine jeweils bei den einzelnen Kreisverbänden.