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Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Landesvereinigung NRW

 

24.05.2017

Ausstellung „Der Arm der Bewegung“: Keine Alternative für Deutschland

Das neue Projekt der VVN-BdA kann auch in NRW gezeigt werden

Die AfD ist zugleich Produkt und Motor einer breiten völkisch-nationalistischen Bewegung, die sich wiederum in Form von Straßenmobilisierungen, Zeitschriften, Online-Medien usw. zeigt. Sie ist antisozial, demokratie- und emanzipationsfeindlich, nationalistisch, rassistisch, militaristisch. Die Ausstellung zeigt den vielfältigen völkisch-nationalistischen Kern dieser „Bewegungspartei“ und kann für NRW über die VVN-BdA NRW ausgeliehen werden.

Ausstellung „Der Arm der Bewegung“: Keine Alternative für DeutschlandZum Inhalt der Ausstellung

Die gegenwärtige Parteiführung profitiert zwar z.B. von Pegida, will aber gleichzeitig mit den Dresdenern Galgenschwingern nicht völlig in eins gesetzt werden. Ganz anders der aufstrebende Flügel um Björn Höcke, der die AfD explizit als „Bewegungspartei“ weiter entwickeln möchte. Die AfD ist keine Partei „besorgter Bürger“, sondern sie will diese Republik verändern. Sie will weit zurück hinter alles, wofür Generationen gekämpft haben. Mit dem Kölner Parteitag hat die AfD noch einmal einen Schritt weiter nach rechts gemacht.  Programmatisch bewegt sich das Wahlprogramm im Rahmen des AfD-Parteiprogramms: antisozial, demokratie- und emanzipationsfeindlich, nationalistisch, rassistisch, militaristisch.

Das Team der Ausstellungsmacher fasste seine Intentionen so zusammen

Zur aktuellen Lage: Gegen die AfD – Partei der rechten Bewegung

„Fundamentaloppositionelle Bewegungsfraktion“ - mit diesem von Björn Höcke geprägten Wortungetüm ist der zentrale innere Widerspruch der „Alternative für Deutschland“ und mit ihr des ganzen völkisch-nationalistischen Milieus zum Ausdruck gebracht worden. Man will beides zugleich sein: Teil des parlamentarischen Systems mit allen seinen Möglichkeiten, gleichzeitig die Partei eben gegen dieses System.

Der Pegida-Bewegung, einer neuen massenhaften rechten Erscheinung seit 2014, möchte man sich als Arm der Bewegung andienen – es herrscht jedoch Unklarheit, ob man sich auch an die Galgenschwinger oder nur an die Lügenpresse-Rufer anbiedern will.

Das Gründungspersonal der AfD um Bernd Lucke wollte 2013 um alles in der Welt verhindern, dass ihre neue Partei als „NPD light“, neofaschistisch oder „rechtsextrem“ gilt. Die historische Schuld des deutschen Faschismus und die Erinnerung an seine unfassbaren Verbrechen sind bis heute ein wesentliches Hindernis dafür sich „ganz frei“ zu Nationalismus, Autoritarismus und Rassismus bekennen zu können.

Das extrem rechte Wählerpotential von 15 bis 20 % - in immer neuen Untersuchungen seit Anfang der 1980er Jahre belegt – zeigt sich mit den sich bereits verfestigenden AfD-Wahlerfolgen der letzten Jahre in nie dagewesener Deutlichkeit.

Extrem rechts sein zu wollen, aber nicht als solches zu gelten, das war mit dem herbeiströmenden  Parteivolk nicht auf Dauer zu machen.  Auf Bernd Lucke folgte Frauke Petry, die im Pakt mit noch weiter rechts stehenden Funktionären 2015 dafür sorgte, dass sich die AfD bis zur Kenntlichkeit zu verändern begann.

2017 sorgten die von Petry gerufenen Geister um Höcke und Gauland dafür, dass Deutschland das bekommt, was in vielen europäischen Ländern bereits Alltag ist. Und doch ist etwas anders als in den Niederlanden oder Dänemark. Deutschland ist nicht nur das Land der historischen Haupttäter, sondern heute ökonomisch, politisch und in Zukunft vielleicht auch militärisch die führende Macht Europas. Die Vorstellung, dass dieses Deutschland von einer AfD mitregiert werden könnte, ist unerträglich.

„Mehr Verantwortung“ zu übernehmen heißt deshalb nicht, noch mehr deutsches Militär in alle Richtungen des Globus zu senden, sondern hier bei uns den Aufstieg der AfD in ihrer immer deutlicheren völkisch-nationalistischen Form zu behindern und zu verhindern.

Ausleihbedingungen

Die große Ausstellung (11 Roll-Ups im Format von 85 cm x 200 cm, selbststehend) kann bei der VVN-BdA NRW gegen einen Unkostenbeitrag von 100,-- EUR pro Woche ausgeliehen werden. Die Roll-Ups können mit DHL versandt werden. Die Ausleiher tragen die Versandkosten.

Ausgeliehen werden kann sie über folgende Adresse:

Die große Ausstellung in Dortmund

VVN-BdA NRW
Gathe 55
42107 Wuppertal
Tel. 0202/45 06 29
nrw[at]vvn-bda[dot]de

Es gibt auch eine kleine Ausstellung (11 PVC-Folien, 49 cm x 100 cm, mit Ösen). Diese kann gegen einen Unkostenbeitrag von 50,-- EUR pro Woche bei der VVN-BdA Münster ausgeliehen werden. Sie kann ebenso  mit DHL versandt werden. Die Ausleiher tragen die Versandkosten. Kontakt: vvn-bda[at]muenster[dot]org.

Die kleine Ausstellung in Münster

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Konto: VVN-BdA NRW: IBAN DE03360100430028212435 bei der Postbank Essen.

Weitere Infos und Materialien zur Ausstellung: http://www.vvn-bda.de/ausstellung-der-arm-der-bewegung/