Presserklärung

13. Februar 2026

Solidarisch im Kampf um die Stahlarbeitsplätze

Ende Januar postulierte die Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl Maria Rippel: „Das Jahr 2026 muss das Jahr der Standortsicherung werden.“

Offensichtlich soll das auf Kosten der Beschäftigten gehen, die um ihre Arbeitsplätze bangen. Sie sind leichter erpressbar. Davon zeugte die letzte Tarifrunde, die mit einem mageren Plus von 1,75% endete.

Der Bezirksleiter der IG-Metall Knut Giesler warf der Gegenseite vor, die Krise nutzen zu wollen, um „billige Gewinne aus der schwierigen Situation zu ziehen“.

Bereits im Dezember 2025 hat die Vereinigte der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) sich mit den Stahlbeschäftigten solidarisch erklärt. In einem Brief an den Bezirksleiter der IG-Metall Nordrhein-Westfalen wies sie außerdem auf die Möglichkeiten der Nordrhein-Westfälischen Verfassung hin, in der die Überführung von monopolpolartigen Betrieben in Gemeineigentum geregelt ist (Artikel 24).