Empörung über die Naziprovokation Dortmunder Rechter am 20. Juli in Kassel

21. Juli 2019

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Dr. Ulrich Schneider (Archivbild, Foto: jochen vogler – r-mediabase.eu)

Die großartige Protestaktion gegen die Naziprovokation Dortmunder Rechter am 20. Juli in Kassel ist friedlich und erfolgreich verlaufen. Auf der Kundgebung am Kulturbahnhof sprach Dr. Ulrich Schneider als Vertreter der VVN-BdA Kreisvereinigung Kassel. Wir dokumentieren die Rede von Dr. Ulrich Schneider auf der Kundgebung der über 10.000 Gegendemonstranten.

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Der 20. Juli und der Arbeiterwiderstand

20. Juli 2019

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Am 20. Juli sei auch daran erinnert: Deutsche und ausländische Widerstandskämpfer aus der Arbeiterschaft agierten im Jahre 1944 verstärkt gegen das NS-Regime. Widerstandsaktionen wurden im Jahre 1944 nicht nur von Offizieren, sondern auch von deutschen Arbeitern in den Betrieben ausgeführt. Und auch von Zwangsarbeitern.
Bereits im Oktober 1943 hieß es im „Kaderbrief“ der KP-Organisation um Anton Saefkow über die ausländischen Arbeiter und Kriegsgefangenen: „Ihre Bereitschaft, sich aktiv am Kampf gegen das Hitler-Regime zu beteiligen, ist im allgemeinen bereits größer als der aktive Widerstand der deutschen Arbeiter. Das ist unbestritten.“

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Was wollten die Männer des 20. Juli? – Zum Jahrestag des Attentats auf Hitler

19. Juli 2019

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Von Kurt Nelhiebel

Der 75. Jahrestag des 20. Juli steht bevor. Kurt Nelhiebel alias Conrad Taler schrieb uns: „Ich habe zum 15. Jahrestag in der ‚Tat‘ (antifaschistische Wochenzeitung, der VVN nahestehend) vom 18. Juli 1959 einen ganzseitigen Artikel unter meinem damaligen Pseudonym Peter Nau geschrieben. Er beleuchtet alle Hintergründe und Zusammenhänge und bietet allen Antifaschisten eine Orientierungshilfe.“ Dem kann nur zugestimmt werden. 

Friedrich Veitl, der Chefredakteur der „Zeitschrift für Geschichtswissenschaft“, schrieb 55 Jahre später an Kurt Nelhiebel: „Der Querverweis auf den kommunistischen und sozialdemokratischen Widerstand dürfte in der Zeit des Kalten Krieges viele Leute verunsichert, verärgert oder beunruhigt haben.“

Sehr bemerkenswert und für heute noch besonders gültig ist der Schlussabsatz aus dem Artikel von 1959: „Trotz aller Vorbehalte im Hinblick auf den 20. Juli wehren sich die überlebenden Widerstandskämpfer entschieden dagegen, die Verdienste der positiven Kräfte des 20. Juli wie überhaupt die Widerstandsbewegung herabzuwürdigen. Ihr Ansehen und ihre Ehre gilt es gegen alle zu verteidigen, die durch die politische Entwicklung in der Bundesrepublik und das Wiedererstarken militaristischer Kräfte dazu ermuntert werden, sie als ‚Landesverräter‘ zu verdächtigen und ihre edlen Motive in Frage zu stellen. Was die Versuche des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Heusinger, angeht, sich vor die Männer des 20. Juli zu stellen, so hätte er besser daran getan, sich 1944 zu ihnen zu bekennen!“

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hma-meldungen 15-2019

19. Juli 2019

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Kundgebung gegen den CSD in Siegen

Siegen. Unter dem Motto „Familien schützen! – Homo-Propaganda stoppen“ will die extrem rechte Partei „Der III.Weg“ am 27.Juli wieder eine Kundgebung gegen den „Christopher Street Day“ in Siegen durchführen. Wie im vergangenen Jahr wolle man an der Aufzugstrecke des CSD gegen die „aggressive Zurschaustellung abnormaler Perversionen“ demonstrieren und für die „Familie als Keimzelle des Volkes“ eintreten. „Im Interesse um den Fortbestand unseres Volkes“ kann die „einzig logische Konsequenz nur das strikte Verbot derartiger Homo-Propaganda, die sofortige Abschaffung der „Homo-Ehe“ als auch der Homoersatzehe als „eingetragene Lebens-partnerschaft“ sein, so „Der III.Weg“ in seinem Aufruf. Den genauen Ort und die Uhrzeit will die extrem rechte Partei noch bekanntgeben (hma).

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Zwei höchst interessante Firmen

19. Juli 2019

Von Ulrich Straeter

Folgendes ist ein Auszug aus dem unveröffentlichten Manuskript von Ulrich Straeter „Vom Ruhrgebiet nach Helgoland – Eine Fahrrad-Reise durch die Fünfzigerjahre.“ Er schrieb im Vorwort und dem Kapitel: „Backpulver, ein Teich, eine Jugendherberge und ein Denkmal“:

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Wiederentdeckt: Der Bericht „Rettet die Kinder!“

14. Juli 2019

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Erschütternde Schicksale von aus KZs befreiten Kindern

Das Komitee ehemaliger politischer Gefangener in Hamburg hat in der Zeit nach 1945 viel Kraft aufgewendet, um den Kindern zu helfen, die in Konzentrationslagern gelitten haben oder Söhne und Töchter von Inhaftierten waren. Sie wurden in Heimen in Norddeutschland betreut. Über diese Arbeit für die Kinder hat das Komitee im Jahr 1946 der neu gegründeten VVN berichtet. Das Interzonensekretariat der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes fasste diese Berichte in einem Heft zusammen, das lange verschollen war. Es ist nun im Archiv der VVN-BdA NRW wieder aufgetaucht. Gert Levi, Psychotherapeut aus Köln und einer der Autoren von „Kinder des Widerstandes“, hat den Text des erschütternden Dokuments auf seine Homepage (hier) gestellt und mit einer Einleitung versehen.

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hma-meldungen 14-2019

9. Juli 2019

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Friedrich-List-Gesellschaft gegründet

Ainring. In Würzburg wurde am 28.April die „Friedrich-List-Gesellschaft zur Förderung der heimischen Wirtschaft e.V.“ (FLG) gegründet. Der deutsche Nationalökonom Friedrich List hatte sich 1846 aus politischer und persönlicher Verzweiflung in Kufstein erschossen. Der neugegründete Verein versteht sich als „eine unternehmernahe, wirtschaftsliberale, parteiübergreifende und deutschen Interessen verpflichtete Denkfabrik“ und wurde von „parteilosen Wirtschaftstreibenden und AfD-Politikern“ gegründet. Zum Vorsitzenden des Vereins wurde Hansjörg Müller aus Traunstein gewählt. Dieser ist einer der Parlamentarischen Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Bundestag. Seine beiden Stellvertreter sind sein Fraktionskollege Dr.-Ing. Dirk Spaniel aus Stuttgart und der parteilose Unternehmer Ulrich Grabowski. Müller hatte bereits 2013 das „AfD-Mittelstandsforum“ mitgegründet. „Die Bezeichnung AfD im Namen erwies sich im Laufe der Zeit auch als Problem“, so Müller in einem Interview mit dem extrem rechten Magazin „ZUERST!“ (7-2019). Außerdem wurden „die typischen Parteistreitigkeiten in das Mittelstandsforum hineingetragen“. Bei der Neugründung wurde die Anzahl der Parteimitglieder – egal welcher Partei – auf maximal 30 Prozent limitiert. Nun will man vor allem mittelständische Unternehmer ansprechen, die von globalistisch orientierten „privilegierten Finanz-Oligarchien“ – so ein FLG-Papier – unter Druck gesetzt würden. Neben Finanzbeteiligungskonglomeraten wie Goldman Sachs oder BlackRock habe man aber auch „private Schattenregierungen wie beispielsweise die von George Soros“ im Visier, so Müller gegenüber „ZUERST!“ (hma).

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Naziterroristen konsequent bekämpfen, Grundrechte verteidigen!

24. Juni 2019

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Erklärung von Ulla Jelpke

Ulla Jelpke, MdB Die Linke und Mitwirkendes aus der VVN-BdA NRW, fordert dazu auf: den Naziterroristen konsequent zu bekämpfen und die Grundrechte zu verteidigen und diese nicht anzutasten.

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Profaschistische Tendenzen noch entschiedener bekämpfen

23. Juni 2019

Keine Stimme der AfD“ – das ist vor wir nach der Wahl zum EU-Parlament vordringlich. Das erklärte Landessprecher Falk Mikosch auf der Geschäftsführenden Landesausschusssitzung der VVN-BdA NRW am 17. Juni in Oberhausen. Es wurde dies Erklärung verabschiedet:

34,3 Prozent für die rechtspopulistische Lega in Italien, 23,3 Prozent für Marine Le Pen mit ihrer Partei Rassemblement National in Frankreich, 52 Prozent für die Fidesz-Partei von Viktor Orban in Ungarn, in Brandenburg wird die AfD mit 19,9 Prozent und in Sachsen mit 25,3 Prozent stärkste Partei. In Berlin erzielte die AfD in Marzahn-Hellersdorf 19 Prozent. Dieser rechte Durchmarsch bezeugt die spürbare Zunahme reaktionärer Tendenzen, und das, obwohl die Wahlbeteiligung so hoch war wie seit langem nicht mehr.

Vor den Wahlen war ein Erdrutsch nach rechts angekündigt worden und nun gibt man sich erleichtert, dass diese Parteien „nur“ 171 (23 % von 751) Sitze im EU-Parlament erhalten werden. Profaschistische Tendenzen noch entschiedener bekämpfen weiterlesen »

hma-meldungen 13-2019

23. Juni 2019

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Demo gegen geplante Moschee in Leverkusen

Leverkusen. Unter dem Motto „Ja zum Grundgesetz, Nein zur Scharia!“ soll am Samstag, den 29.Juni, eine Demonstration gegen „die geplante Prunkmoschee mit Kuppel und Minarett“ – so der Aufruf – in Leverkusen stattfinden. Beginnen soll die Demonstration um 11 Uhr auf der Kalkstraße. Beworben wird die Demonstration unter anderem auf der einschlägig rechten Internetseite „Journalistenwatch“ (hma).

 

GfP-Kongress im Alpenvorland

Alpenvorland. Am 31.August und 1.September will die extrem rechte „Gesellschaft für freie Publizistik“ (GfP) ihren nächsten Kongress in einem „Hotel im idyllischen Alpenvorland“ durchführen. Damit wolle man es den Teilnehmern aus Süddeutschland und Österreich ermöglichen, „ohne allzu lange Anfahrtswege“ die diesjährige Jahrestagung zu besuchen. Die Tagung findet unter dem Motto „30 Jahre nach dem Mauerfall – Aufstand der Völker Europas gegen Brüssel?“ statt. Als Referenten angekündigt werden der Verleger Dr. Gert Sudholt (Druffel & Vowinckel), der Kopp-Verlag-Autor Peter Orzechowski, der Landtagsabgeordnete Andre Poggenburg vom „Aufbruch deutscher Patrioten“ (AdP), der Stadtrat der Bürgerbewegung „Pro Chemnitz“, Rechtsanwalt Martin Kohlmann, sowie der Publizist Dr. Dirk Bavendamm. Die „Ulrich-von-Hutten-Medaille“ der GfP wird in diesem Jahr an Dr. Fred Duswald verliehen. Der frühere Unternehmer war langjähriger Autor der mittlerweile eingestellten Zeitschrift „Die Aula“. Zu Beginn der Tagung wird eine „Bücherschau mit Lesungen“ stattfinden. Die Jahreshaupt-versammlung der GfP wird bereits am Abend des 30.August durchgeführt (hma).

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