Nazis um Höcke verlangen hunderttausendfache Vertreibungen
25. Februar 2026
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) erstattete vor fünf Monaten eine Strafanzeige gegen die AfD „wegen Volksverhetzung“. Weiter: „In einem Flugblatt zur Kommunalwahl, das in Lütgendortmund verteilt wurde, wird die Remigration, d.h. Vertreibung von Millionen Menschen aus unserem Land. verlangt.“ Wörtlich u.a.: „Sichere Heimat durch Remigration. Parallelgesellschaften, ‚Problemimmobilien‘, Drogenhandel, Gewalt, überforderte Sicherheitskräfte – unsere Stadt krankt zunehmend an schädlicher Migration. Nur die AfD packt das an der Wurzel und macht den ‚Heimathafen‘ zu einem ‚Remigrationshafen'“. Die Einrichtung Heimathafen soll also abgeschafft und zu einem Zentrum für Deportationen gemacht werden. Das wurde bei dem Höcke-Besuch im Dortmunder Rathaus bekräftigt: „Wenn wir Remigration sagen, dann meinen wir Remigration, hunderttausendfach.“ (So meldet es am 24.2.26 die WR.) In der WR wird auch berichtet, was der Fraktionschef der AfD im Rathaus, Heiner Garbe, feststellte: „Höcke ist auf meiner Linie, er ist auf der Linie von Matthias Helferich“, und weiter: „Ob er nun als Faschist bezeichnet werden darf, das ist mir herzlich egal.“ Dann wird es ihm nun wohl auch egal sein, wenn Abgeordnete demokratischer Parteien im Rathaus den auf Höckes Linie befindlichen AfD-Leuten mit Aufschriften klar machen: Die AfD ist nazistisch und muss verboten werden. Der OB sollte endlich seine Parteinahme für die AfD in der „Stickerfrage“ beenden. Übrigens: Die Dortmunder Staatsanwaltschaft hat unsere Anzeige gegen die AfD abgewiesen – wir werden dennoch dranbleiben. Beschwerde wurde bei der Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf eingelegt.
Ultich Sander, Dortmund
24.02.2026


