Russenfriedhof Bergkamen

14. April 2026

Gedenkveranstaltung am 19.04.2026

Das Generalkonsulat der Russischen Föderation hat  die Landesvereinigung der VVN-BdA NRW e.V. zur Gedenkveranstaltung am 19.4.26, um 11:00 Uhr, auf den „Russenfriedhof“ Pantenweg 36 in 59192 Bergkamen, eingeladen.

Auf dem sogenannten Russenfriedhof haben 147 Zwangsarbeiter, darunter viele Jugendliche, Frauen und Männer ihre letzte Ruhestädte gefunden. Allein 113 Zwangsarbeiter  kamen beim Grubenunglück am 3. April 1944 auf der Zeche Sachsen in Hamm-Heesen ums Leben. Ihnen und stellvertretend der 3,3 Millionen sowjetische Kriegsgefangenen, die in Deutschland ums Leben kamen, an Hunger, Krankheiten, Misshandlungen starben, wollen wir gedenken.

Für die VVN-BdA wird Christa Bröcher ein Grußwort sprechen.

Falk Mikosch | Silvia Rölle
Landessprecher*in VVN-BdA Nordrhein-Westfalen

Gedenkfeier Wenzelnberg am 19.04.2026

3. April 2026

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am 13. April 1945 wurden am Wenzelnberg in Langenfeld 71 Häftlinge von den Nationalsozialisten ermordet. Am Sontag, 19. April 2026 | 11.00 Uhr findet zur Erinnerung an die Opfer eine Gedenkfeier am Mahnmal Wenzelnberg statt.

Für die VVN-BdA wird Alexandra Mehdi (VVN-BdA, Solingen) sprechen.

Den Flyer mit der Einladung zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Bundesvereinigung der VVN-BdA unterzeichnet den Berliner Appell

1. April 2026

Die bundesweite Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!“ informierte darüber, dass der Bundesverband der VVN-BdA den Berliner Appell unterzeichnet hat. Die VVN-BdA Landesvereinigung NRW freut sich sehr darüber, dass der Beschluss des Bundesausschusses v. 24.1. und 25.1.26 endlich umgesetzt wurde. Die Landesvereinigung NRW und viele der NRW- Kreisvereinigungen hatte schon vor langer Zeit den Berliner Appell unterzeichnet und auch ihre Mitglieder aufgefordert den Berliner Appell zu unterzeichnen. Die vielen Kriege machen deutlich, dass wir noch stärker für Frieden kämpfen müssen.

Hier die Mitteilung der Initiative „ Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!“:

Die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“, welche 1947 von überlebenden Widerstandskämpfer*innen und Verfolgten des Naziregimes aller politischen Richtungen gegründet wurde, hat auf ihrer Bundesausschusssitzung am 24./25.01. beschlossen, den Berliner Appell zu unterzeichnen. Bereits mit dem Beschluss ihres Leitantrages „Unsere Aufgaben 2026“ des außerordentlichen Bundeskongresses im Oktober 2025 erklärten die Antifaschist*innen:

„Mit Entsetzen erleben wir eine Welt voll grausamer Kriege. Statt diplomatische Bemühungen zu intensivieren, werden Großmachtfantasien beflügelt, nutzt die Bundesregierung den Überfall auf die Ukraine für ein gigantisches Aufrüstungsprogramm der Bundeswehr zulasten aller Bürger*innen der BRD. Mit Zustimmung der Bundesregierung sollen ab 2026 erneut US-Erstschlagswaffen stationiert werden, was die Aufrüstung auf allen Seiten befördert, die Spannungen erhöht und Deutschland zur strategischen Zielscheibe macht.“

Auch zahlreiche Landes- und Kreisvereinigungen der VVN-BdA unterstützen den Berliner Appell gegen neue Mittelstreckenwaffen und für eine friedliche Welt.

antifa-Länderseite | Ausgaben 2026

26. Februar 2026

Die Ausgaben des aktuellen Jahres 2026 werden an dieser Stelle aufgelistet. Nach Anklicken der jeweiligen Ausgabe wird das entsrechende Dokument als pdf-Datei geöffnet.

Anmerkung: Sollten die links nicht sichtbar sein, klicken Sie „… weiterlesen >>“

Ausgabe Januar/Februar 2026.

Ausgabe März/April 2026.

Ausgabe Mai/Juni 2026.

antifa online

25. Februar 2026

Magazin der VVN-BdA

für antifaschistische Politik und Kultur

Die Zeitschrift „antifa“ erscheint zweimonatlich sowohl in gedruckter Form als auch online unter folgender URL: https://antifa.vvn-bda.de/

Die Online-Version enthält allerdings nicht die Länderseiten der einzelnen Landesverbände. Um Artikel des VVN-BdA Landesverbandes NRW zu lesen rufen Sie die den Menüpunkt Länderseiten NRW auf.

Nazis um Höcke verlangen hunderttausendfache Vertreibungen

25. Februar 2026

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) erstattete vor fünf Monaten eine Strafanzeige gegen die AfD „wegen Volksverhetzung“. Weiter: „In einem Flugblatt zur Kommunalwahl, das in Lütgendortmund verteilt wurde, wird die Remigration, d.h. Vertreibung von Millionen Menschen aus unserem Land. verlangt.“ Wörtlich u.a.: „Sichere Heimat durch Remigration. Parallelgesellschaften, ‚Problemimmobilien‘, Drogenhandel, Gewalt, überforderte Sicherheitskräfte – unsere Stadt krankt zunehmend an schädlicher Migration. Nur die AfD packt das an der Wurzel und macht den ‚Heimathafen‘ zu einem ‚Remigrationshafen'“. Die Einrichtung Heimathafen soll also abgeschafft und zu einem Zentrum für Deportationen gemacht werden. Das wurde bei dem Höcke-Besuch im Dortmunder Rathaus bekräftigt: „Wenn wir Remigration sagen, dann meinen wir Remigration, hunderttausendfach.“ (So meldet es am 24.2.26 die WR.) In der WR wird auch berichtet, was der Fraktionschef der AfD im Rathaus, Heiner Garbe, feststellte: „Höcke ist auf meiner Linie, er ist auf der Linie von Matthias Helferich“, und weiter: „Ob er nun als Faschist bezeichnet werden darf, das ist mir herzlich egal.“ Dann wird es ihm nun wohl auch egal sein, wenn Abgeordnete demokratischer Parteien im Rathaus den auf Höckes Linie befindlichen AfD-Leuten mit Aufschriften klar machen: Die AfD ist nazistisch und muss verboten werden. Der OB sollte endlich seine Parteinahme für die AfD in der „Stickerfrage“ beenden. Übrigens: Die Dortmunder Staatsanwaltschaft hat unsere Anzeige gegen die AfD abgewiesen – wir werden dennoch dranbleiben. Beschwerde wurde bei der Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf eingelegt.

Ultich Sander, Dortmund
24.02.2026

Manfred Kehr – Ahlen und seine Stolpersteine

20. Februar 2026

Erinnnerungskultur in einer westfälischen Industriestadt

Rezension

Das Buch „Ahlen und seine Stolpersteine – Erinnerungskultur in einer westfälischen Industriestadt“ von Manfred Kehr ist am 11.05.2023 im Aschendorf Verlag erschienen. Darin geht es dem Autor um die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit der Stadt Ahlen. Der Heimatverein Beckum-Warendorf schickte dieses Buch der VVN-BdA mit der Bitte, eine Buchbesprechung durchzuführen. Das Ergebnis dieser Rezension hat nun Ortwin Bickvove-Swiderski vom Landesvorstand der VVN-BdA dem Heimatverein in einem Brief mitgeteilt.

Den Inhalt des Briefes finden Sie hier.

AFD-VERBOT Jetzt!

18. Februar 2026

Jochen Vogler 9. Februar 2026

Die Quartiershalle in der KoFabrik in Bochum war überfüllt zur Auftaktveranstaltung zum NRW-Appell AfD-Verbot-jetzt! – Es geht dabei darum, die NRW-Delegation im Bundesrat zum Verbotsantrag zu veranlassen. Denn eine Mehrheitsentscheidung im Bundesrat ist beim Bundesverfassungsgericht dazu antragsberechtigt. – Diese Veranstaltung diente nach ausführlichen Vorbereitungen als Kampagnen-Startsignal dazu. – Zum Appell mit einer großen Anzahl Erstunterzeichner werden jetzt weitere Unterschriften gesammelt.

Näheres siehe hier:
https://nrw-appell-afd-verbot.de/index.php/category/aktuell/

Mahnwache zur Erinnerung an das letzte Vorgespräch der Ruhrlade zur Regierungsübertragung an Hitler am 7.1.1933

18. Februar 2026

Jochen Vogler 7. Januar 2026

Die Springorum-Villa, in der das Treffen in Dortmund zwischen den Industriellen der Ruhrlade und dem vormaligen Reichskanzler von Papen stattfand gibt es nicht mehr. Seit mehreren Jahren erinnert die VVN-BdA in Dortmund an dieses Treffen mit der Forderung, an diesem Standort eine Mahntafel anzubringen. Dazu wurde im Anschluß an die Mahnwache ein entsprechender Bürgerantrag dem Rat der Stadt Dortmund übergeben.

Der Bürgerantrag als pdf-Datei ist hier.

VVN-BdA-Vertreter erstattet Strafanzeige gegen die AfD wegen Volksverhetzung

18. Februar 2026

Erklärung der VVN-BdA NRW zur Staatsanwaltschaft Dortmund und ihrer Ablehnung, gegen die Volksverhetzung der AfD vorzugehen (PM)

Die Leugnung des Holocaust ist strafbar, aber nicht die Vorbereitung eines Holocaust? Nicht anders können die Remigrationspläne der AfD bezeichnet werden. Die Planung von Massendeportationen muss endlich die Justiz beschäftigen, denn die Remigrationspläne sind Volksverhetzung und Propagierung einer Straftat. Das betonte die VVN-BdA in einer Erklärung im September 2025 und forderte Polizei und Justiz zum Handeln auf. (Polizeiliches  Aktenzeichen Az. 250911-1010-061104)

Seit den Enthüllungen von Correctiv über den AfD-Masterplan für die Remigration und Ausweisung von Millionen Menschen aus Deutschland war die allgemeine Empörung groß. Zu Hunderttausendengingen wir auf die Straße. Es herrschte das Aufstehen gegen Rassismus und Unmenschlichkeit. Auch die Regierungs- und Oppositionsparteien unterstützen die Proteste. Die Friedensbewegungen und auch »Fridays for Future« schlossen sich dem Anliegen der großen Demonstrationen gegen die AfD und die Remigration an. Es wurde erklärt: »Krieg, Verwüstung, Hunger und Not treiben Millionen Verzweifelte in die Flucht. Sie brauchen einen sicheren Zufluchtsort, auch in Deutschland und anderen Ländern der EU. Dafür setzen wir uns ein: Ungeteilte Solidarität mit den Flüchtenden aus Krieg, Armut und Not!“ (So ein Ostermarschaufruf)

Als die AfD von Dortmund im Kommunalwahlkampf die Remigrationskampagne in ihren Flugblättern aufgriff, war es für uns selbstverständlich, dagegen vorzugehen. Wir erstatteten eine Anzeige wegen Volksverhetzung. Doch die Staatsanwaltschaft Dormund erklärte, sie sehe keine Veranlassung zum Handeln. Sie setzte sich nur mit dem Satz aus den Flugblättern der A fD auseinander, der lautet: „Sichere Heimat durch Remigration“. Wir hatten jedoch Strafanzeige gegen die AfD „wegen Volksverhetzung“ erstattet und daher geschrieben:

„In einem Flugblatt zur Kommunalwahl wird die Remigration, d.h. Vertreibung von Millionen Menschen aus unserem Land, verlangt.“ Wörtlich hetzte die AfD – und dazu wurde nicht von der Staatsanwaltschaft Stellung genommen – mit diesen Worten: „Sichere Heimat durch Remigration. Parallelgesellschaften, ‚Problemimmobilien‘, Drogenhandel, Gewalt, überforderte Sicherheitskräfte – unsere Stadt krankt zunehmend an schädlicher Migration. Nur die AfD packt das an der Wurzel und macht den ‚Heimathafen‘ zu einem ‚Remigrationshafen'“. Illustriert wird der Spruch mit einer Faust, die ein großes Messer führt. Und daneben „Zeit für Sicherheit – AfD“

Besonders die Polemik gegen die Einrichtung Heimathafen ist empörend. Die Stadt Dortmund schildert dieses Projekt mit den Worten: „Der im Mai 2024 eröffnete Heimathafen Nordstadt ist eine zentrale Anlaufstelle für Zugewanderte, Geflüchtete und Menschen aus dem Stadtteil. Er ermöglicht insbesondere jungen Menschen Zugang zu sozialen, beruflichen und kulturellen Angeboten. Das Zentrum hält neben speziellen Förderangeboten für Zugewanderte auch offene Begegnungsräume für Angehörige aller Nationalitäten vor. Die Angebotspalette bietet Qualifizierungs-, Sprach- und Integrationskurse, Kulturtrainings, Weiterbildungsveranstaltungen, Beratung zu asylrechtlichen Fragen, Ausbildungs- und Jobcoaching sowie Arbeitsvermittlung und -beschaffung. Durch einen ganzheitlichen Ansatz mit Veranstaltungen, kulturellen Angeboten und Kooperationen mit anderen Akteur/innen aus dem Quartier ermöglicht der Heimathafen Nordstadt offene Begegnungsräume. Er soll Welten verbinden und dazu beitragen, diese gemeinsam zu gestalten.“

Von der AfD wird in hetzerische Weise für die Beseitigung der Einrichtung Heimathafen Stellung genommen. Es wird gefordert, aus dem Heimathafen einen „Remigrationshafen“ zu machen. Das heißt, die Einrichtung zu einer Art Abschiebe-KZ zu machen, wie Trump in USA und Meloni in Italien es vormachen.

Eine solche Entwicklung dürfen wir nicht hinnehmen. Wir fordern die Stadt Dortmund, den Rat und die Landesregierung sowie den Landtag von NRW auf, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Dormunder AfD vorzugehen.

Ulrich Sander für die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten NRWVVN-BdA, gegründet 1946

Postfach 321, 44388 Dortmund, westrich005@gmail.com

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