Nie wieder! – Damit Vergangenheit nicht Zukunft wird!

9. November 2019

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Gedenkdemonstration am 9. November 2019 in Essen.

Eine beeindruckende Gedenkveranstaltung, die Erinnerung und Mahnung miteinander verband, fand heute Abend in der Essener Innenstadt statt. Zahlreiche Menschen waren dem gemeinsamen Aufruf des antirassistischen und antifaschistischen Bündnisses „Essen stellt sich quer“, der Alten Synagoge Essen, dem Antirassismus-Telefon, dem Schauspiel Essen (Grillo-Theater) und der VVN-BdA Essen gefolgt.

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hma-meldungen 23-2019

8. November 2019

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„Königsstuhltreffen“ von „Der Flügel“

Mecklenburg-Vorpommern. „Der Flügel“ in der AfD will am Samstag, den 23.November, sein erstes „Flügelfest“ in Mecklenburg-Vorpommern durchführen. Beginnen soll das „Königsstuhltreffen“ um 12.30 Uhr an einem bislang noch nicht bekannten Ort. Angekündigt werden Reden von Björn Höcke, Andreas Kalbitz, Enrico Komning und Prof. Dr. Ralph Weber. Neben Speisen und Getränken werden auch Darbietungen einer Blaskapelle erwartet (hma).

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Erinnerung und Mahnung am 9. November 2019

8. November 2019

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VVN-BdA Essen am 09.11.2018 auf der Gedenkkundgebung in der Innenstadt (Foto: Thorsten Jannoff).

Wie in jedem Jahr finden auch um den 9. November 2019 zahlreiche Veranstaltungen im ganzen Land zum Gedenken an die sogenannte „Reichskristallnacht“ statt, ein früher Höhepunkt der antisemtischen Politik der Nazis. Die heute als Novembergrogrome oder Reichspogromnacht bezeichneten staatlich gelenkten Gewaltmaßnahmen betrafen die deutsch-jüdische Bevölkerung im gesamten (Groß-)Deutschen Reich mit dem bereits angeschlossenen Österreich. Insbesondere in der Nacht vom 9. auf dem 10. November 1938 wurden über 1.400 Synagogen niedergebrannt, tausende Geschäfte und Wohnungen geplündert und zerstört sowie jüdische Friedhöfe geschändet. Rund 30.000 jüdische Deutsche wurden in die Konzentrationslager eingepfercht, etwa 1.200 wurden in der Zeit ermordet, verübten Selbstmord oder starben unter den unsäglichen Bedingungen in den KZs.

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Antisemitische Justiz

4. November 2019

Aktenzeichen 1 BvQ 19/04 unbekannt

Conrad Taler berichtet in „Ossietzky“ über lange Traditionen der Hilfestellung seitens der Justiz für neonazistische Antisemiten.

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hma-meldungen 22-2019

25. Oktober 2019

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Weitere AfD-„Bürgerdialoge“ in NRW

Solingen/Bottrop. Die AfD-Fraktion im Bundestag kündigt „Bürgerdialoge“ in Solingen und Bottrop an. Am Dienstag, den 29.Oktober, will sie ab 19 Uhr im Theater- und Konzerthaus in Solingen einen „Bürgerdialog“ durchführen. Als Referenten werden die AfD-Bundestagsabgeordneten Jörg Schneider, Dr. Michael Espendiller und Stefan Keuter angekündigt. Am Donnerstag, den 21.November, geht es in Bottrop weiter. Ab 19 Uhr sollen im dortigen Berufskolleg die AfD-Bundestagsabgeordneten Kay Gottschalk, Dr. Michael Espendiller und Prof. Dr. Harald Weyel referieren. Letzterer ist gelegentlich Autor im rechten Wochenblatt „Junge Freiheit“ (hma).

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hma-meldungen 21-2019

15. Oktober 2019

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„AfD-Bürgerdialog“ in Mülheim und Iserlohn

NRW. Die AfD setzt ihre „Bürgerdialoge“ fort. Am 29.Oktober will die „AfD-Fraktion vor Ort“ in der Stadthalle von Mülheim an der Ruhr auftreten. Ab 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) will die AfD über Themen wie „Steht Deutschland an der Schwelle eines grünen Sozialismus?“ oder „Wie verteidigen wir Recht und Gesetz vor gefährlichen Ideologien?“ diskutieren. Erwartet wird u.a. ein Auftritt der AfD-Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel. Am 20.November soll ein „Bürgerdialog“ in Iserlohn stattfinden. Unter dem Motto „Wie kann in NRW wieder für Sicherheit gesorgt werden?“ beginnt die Veranstaltung um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) im Saalbau in Iserlohn. Als Redner angekündigt werden Markus Wagner, Vorsitzender der AfD-Fraktion im NRW-Landtag, und Roger Beckamp, bau- und wohnpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion (hma).

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Schwerter zu Pflugscharen

13. Oktober 2019

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Nazi-Denkmal Kalkar (Foto: Wilfried Porwol)

Rede von Wilfried Porwol auf der Friedensdemonstration in Kalkar am 3. Oktober 2019

Liebe Friedensfreundinnen und -freunde,

im Namen der Gruppe Kleve der DFG-VK begrüße ich euch ganz herzlich an diesem Ort. Für mich als bildender Künstler hat in meinen Arbeiten die kritische Auseinandersetzung mit Militär und Rüstung immer eine zentrale Rolle gespielt. Ich heiße euch willkommen in der Stadt Kalkar mit ihren ganz besonderen Örtlichkeiten.

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Grußwort der Friedensdemonstration vom 3. Oktober an die Protestkundgebung gegen den AfD-Parteitag am 5. Oktober 2019 in Kalkar

7. Oktober 2019

Die Friedensdemonstranten vom 3. Oktober grüßen die Teilnehmer der Protestkundgebung gegen den AfD-Landesparteitag. Wir sind solidarisch mit dem Widerstand gegen Rechts in unserem Land.

Wir sagen Nein zu Rassismus und Nationalismus

Wir sagen Nein zur AfD weil sie auch die Partei der Aufrüstung und des Militarismus ist.

Sie tritt ein für eine starke, an nationalen Interessen orientierte Bundeswehr. So fordert die AfD in ihrem Bundesparteiprogramm, „die militärischen Fähigkeiten der deutschen Streitkräfte wiederherzustellen“. Hierfür benötige Deutschland „Streitkräfte, deren Führung, Stärke und Ausrüstung an den Herausforderungen künftiger Konflikte orientiert sind und höchsten internationalen Standards entsprechen“. So unterstützte AFD-Vorstandsfrau Alice Weidel 2017 ausdrücklich die Forderung nach Erhöhung der deutschen Militärausgaben auf 2% der Wirtschaftsleistung, die faktisch eine Verdoppelung der Militärausgaben bedeutet. Auch die Wiedereinführung der Wehrpflicht ist Bestandteil des Bundesprogramms der AfD. Dabei ist der Blick der AfD natürlich auch im militärischen Bereich auf das nationale gerichtet. Die deutlich nationalen Teile der Partei fordern den Austritt Deutschlands aus der NATO, um nicht „fremden Interessen“ dienen zu müssen. Grußwort der Friedensdemonstration vom 3. Oktober an die Protestkundgebung gegen den AfD-Parteitag am 5. Oktober 2019 in Kalkar weiterlesen »

Ehrung für Widerstandskämpfer in Arras

2. Oktober 2019

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Ehrung für Widerstandskämpfer in Arras 2019.

Eine Delegation der VVN-BdA NRW nahm am 22. September 2019 an einer Ehrung für 218 französischen Widerstandskämpfer teil, die 1944 in der Zitadelle von Arras von deutschen Wehrmachtssoldaten erschossen worden sind. An der „Mauer der ermordeten Resistance-Kämpfer“ wurden von vielen politischen und gesellschaftlichen Organisationen Kränze niedergelegt. Das Auftreten und das Gesteck der VVN-BdA fand große Beachtung.

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Willi Hoffmeister und seine Zeit

27. September 2019

Von Ulrich Sander

Willi Hoffmeister und Ulli Sander, Ostern 2016
Foto: privat

Der DGB hatte Ulrich Sander vorm 1.9. gebeten, etwas über Willi Hoffmeister zu schreiben, damit jungen Leute ihn befragen können und Informationen in der Hand haben für das öffentliche Interview am Antikriegstag des DGB in Dortmund.

Er schrieb – und es wurde ausführlicher als es zunächst benötigt wurde. Hier der Beitrag von Ulrich Sander über seinen Freund Willi Hoffmeister:

Gemeinsam mit Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) durfte ich im März 2011 die Ostermarsch-Ausstellung in der Dortmunder Berswordthalle eröffnen, die Willi Hoffmeister gestaltet hatte. Die Ausstellungseröffnung gehörte zu den tendenziellen Vorgängen, die eine Wiederherstellung dessen bezeugen, was in den letzten Jahrzehnten bedroht zu sein schien: Das Zusammengehen aller Linken und Arbeiterbewegungsangehörigen in Fragen des Friedens und des antifaschistischen Gedenkens sowie des Kampfes gegen die Neonazis. Dortmund hat den Anschluss an die nicht parteigebundene Friedensbewegung eigentlich nie ganz verloren – und daran hat Willi Hoffmeister seinen ganz großen Anteil. Er ist für mich die personifizierte Einheitsfront.

Willi Hoffmeister, geboren 1933, stammt aus dem Dorf Oberbauerschaft im Landkreis Lübbecke, Südweite des Wiehengebirges. 1947 bis 1950 absolvierte er eine Schreinerlehre, danach zwei Jahre Geselle. Eigentlicher Beruf: Stahlarbeiter.

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