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Empörungs-Kartell gegen Duden-Redaktion
Der „Verein Deutsche Sprache“ (VDS) fordert die Duden-Redaktion in einem Aufruf dazu auf, „einem Umbau der deutschen Sprache entgegenzutreten“. Mit der Ankündigung der Duden-Redaktion, mehr als 12.000 Personen- und Berufsbezeichnungen mit weiblicher und männlicher Form in die Netz-Version des Werkes aufzunehmen, betreibe der Duden „eine problematische Zwangs-Sexualisierung, die in der deutschen Sprache so nicht vorgesehen“ sei, so der VDS. Der Duden sei auf dem Weg, seine Rolle als Standard-Referenzwerk für das Deutsche aufzugeben. Der VDS fordert die Duden-Redaktion daher dazu auf, seine Pläne zu überdenken und sich auf seine ursprünglichen Ziele zu besinnen. Zu den 100 Erstunterzeichnern des Aufrufs gehören u.a. die Publizisten Henryk Broder, Peter Hahne, Josef Kraus, Reiner Kunze, Monika Maron, Bastian Sick, Rolf Stolz und Uwe Tellkamp, der Kardinal Walter Brandmüller, der Präsident des Bayerischen Soldatenbundes, Oberst a.D. Richard Drexl, die „Junge Freiheit“-Autorin Birgit Kelle, der Kabarettist Dieter Nuhr, Chefredakteur Roland Tichy, der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse und die Unternehmerin Gloria Fürstin von Thurn und Taxis (hma).
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